SAV Haupversammlung in der Kühholzhütte

Am Samstag begrüßte der Vorstand Andreas Kühnhöfer die anwesenden Vereinsmitglieder, den Ausschuss der Ortsgruppe, Herrn Bürgermeister Kuhn, sowie Vertreter des Gemeinderats zur jährlichen Mitgliedervollversammlung. Eröffnet wurde traditionell mit dem Anstimmen des Vereinsliedes „Endlos sind jene Straßen“ sowie dem Gedenken an die in diesem Jahr verstorbenen Mitglieder.

Andreas Kühnhöfer startete mit dem ersten Bericht über die Vereinsentwicklung, einem kurzen Rückblick auf die großen Veranstaltungen Hochgebirgstour, Familienabend und Weihnachtsfeier. Sehr viel Arbeit steckte in diesem Jahr in der Ausrichtung des Dorffests gemeinsam mit dem Skiclub und dem Partnerschaftsverein „Amici di Casola“. Hier sprach er den Helfern, Sponsoren und natürlich die beiden Partnervereinen seinen Dank aus.

Im kurzen Ausblick nannte er im Frühjahr die anstehende Strategiesitzung im Frühjahr, die dann auch den Blick auf das hundertjährige Vereinsjubiläum im Jahr 2028 legen soll.

Es folgten die Berichte der Fachwirte, sowie den Vertreten der einzelnen Gruppen.

Stephan Krieg berichtete über die Vereinsfinanzen, die dank der Einnahmen aus dem Dorffest einige Investitionen in diesem Jahr ermöglichten und dennoch das Jahr mit Gewinn abschließen ließen. Das Vereinsvermögen ist solide, so dass auch absehbare Investitionen in die Kühholzhütte in näherer Zukunft möglich sind.

Die Mitgliederzahl entwickelte sich dank jüngstem Zulauf in unsere neueste Familiengruppe positiv. Die Ortsgruppe hat nunmehr 345 Mitglieder, 5 mehr als im Vorjahr.

Die Kassenprüferin Heidi Betz bescheinigte dem Kassier eine einwandfreie Kassenführung.

Es folgte der Bericht der Wanderwartin Ulrike Deininger, die eine Gesamtkilometrleistung von knapp über 30.000 km zählte: eine erhebliche Steigerung zum Vorjahr (in dem aus verschiedenen Gründen einige Wanderungen ausfallen mussten).

Hartwig Kolb, der neben seinem Amt als Wegewart der Ortsgruppe auch Fachwirt für Wege im Gesamtverein für den Nordostalb-Gau ist und somit für über 1000 km Wanderwege Verantwortung trägt, berichtete bereits in der Vergangenheit von Kapazitätsproblemen, und in einigen Ortsgruppen in denen die Wanderwege nicht im erforderlichen Maß gepflegt werden. Freut sich aber über eine neue Wegepatin, die bei der Pflege der Wege rund um Bartholomä künftig unterstützen möchte.

Es folgten die Berichte der Familiengruppen, die nach wie vor gemeinsame Wanderungen unternehmen. Und aus den Erdlingen, deren Mitglieder nun fast alle dem Kindesalter entwachsen sind, hat sich eine neue Gruppe „Wandergesellen“ gebildet, die eigene Wanderungen mit Übernachtungen organisieren, und vom Verein – genauso wie die anderen 5 Familiengruppen – finanziell unterstützt werden.

Ohne großes Aufsehen starten die Mittwochswanderer jeden Mittwoch ihre Touren rund um die Heimat mit 8 bis 20 Personen und stellen damit einen großen Teil der Wanderkilometer. Explizit soll es bei den Veranstaltungen der Mittwochswanderer aber nicht um die Kilometerleistung gehen, sondern allen die Möglichkeit zur Bewegung zu geben.

Es folgte der Bericht der Hochgebirgstour, der 24-Stunden-Tour und der Wanderreise (Siehe Berichte 2025).

Im Bereich Naturschutz berichtete Daniela Schröfel von den Einsäzen beim Freischneiden der Hülben rund um Bartholomä und sprach ihren Dank an den Bauhof aus für die Unterstützung bei der Straßensperrungen wegen der alljährlichen Krötenwanderung. Im Ausblick werden weitere zwei Hülben dieses Jahr freigeschnitten (hierzu wird in der Infogruppe noch eine Helferabfrage erfolgen), die Kreisputzete organisiert sowie auch dieses Jahr wieder die Krötenwanderung begleitet.

Denkmalpflege und Archiv: Jan-Ruben Haller berichtete, dass der Bereich am Hesselschwang rund um das Lapidarium gemäht wurde, so dass die historischen Grenzsteine wieder sichtbar sind. Die Infotafelaufstellung mitsamt Einweihung findet im Frühjahr statt.

Bürgermeister Kuhn lobte die Vielfalt der aktivitäten im Verein und sprach seinen Dank dafür aus, dass „hier was beweget wird“. Er dankte für die Wiederinstandsetzung des Wirtsbergspielplatzes und die Organisation des Dorffests. Er freut sich über die Spende der Festgesellschaft an die KuSpo Stiftung und hofft, dass die Mittel der Stiftung ausreichen, um die absehbaren Investitionen ins Bartholomäer Hallenbad zu ermöglichen.

Er schlug die Entlastung des Vorstands und des Kassiers vor, welche einstimmig erfolgte.

Die Ämter des Ausschusses wurden nach je einstimmiger Wahl mit den aktuellen Amtsinhabern besetzt, mit der Ausnahme von Erwin Seebach der als einziger sein Amt als Kassenprüfer niederlegen wollte und – nach ebenfalls einstimmiger Wahl – durch Thomas Bohn ersetzt wird.