Am bis dato wärmsten Tag des Jahres sind wir zu zwölft zu unserer Nachtwanderung gestartet.
Kurz nach der Ziegelhütte (Amstetten) erreichten wir einen schattigen Waldweg, dem wir bis zum Mühltalfelsen folgten. Von hier hat man einen schönen Blick zur Straubmühle und auf die Bahnstrecke.
Weiter wanderten wir am Galgenfelsen vorbei zum Ödenturm mit seiner markanten Bauweise und tollen Aussicht auf Geislingen.
Nach einer kleinen, interessanten Schlucht wurde am Aussichtspunkt Lindle eine kurze Trinkpause eingelegt, bevor wir zur Burg Helfenstein und zu unserer Vesperpause hochwanderten.
Gestärkt wanderten wir weiter zum Bismarckfelsen. Diesem Wegstück merkte man die Trockenheit besonders an, viele Pflanzen und Blumen waren am Vertrocknen.
Vom Bismarckfelsen, von dem alle fünf Täler einsehbar sind, führte uns der Weg zum angenehm kühlen Felsental mit seinen Treppen und den verschiedensten Farnen, das man am liebsten nicht mehr verlassen wollte.
Nach einem Abstecher zur Waldkapelle ging es durch Eybach (das wärmste Wegstück) zum Magental. Über Stock und Stein, über, unter und zwischen den Bäumen stiegen wir hoch und erreichten pünktlich um 21.00 Uhr das Rössle in Steinenkirch.
Nach einem sehr leckeren Abendessen führte uns der Weg bei Mondschein und Abendrot an der Straußenfarm vorbei über Böhmenkirch, Heidhöfe und Kollmannswald nach Bartholomä.
Den gemütlichen Abschluss machten wir um 1.20 Uhr, nach 34 km und 700 Hm, auf der Terrasse bei kühlen Getränken, selbstgebackenem Zopf und Kaffee.












Ulrike Deininger, 13.07.2026