Neun Wanderfreundinnen und Wanderfreunde haben der schlechten Wetterprognose und der Versuchung eines tollen Frühstücks bei „Brotkultur & Hoierles“ getrotzt und wurden dafür mit schönstem Wanderwetter und einer wunderschönen ersten Etappe auf dem Albschäferweg belohnt. Wanderführer Jürgen Pfau hatte nicht zu viel versprochen: Die erste Etappe von Giengen/Brenz bis zur Charlotten-Höhle ist ein echtes landschaftliches Highlight. Wacholderheiden säumen den Weg, die Brenz mäandert zum Teil renaturiert durch das Tal und mit der Güssenburg bei Hermaringen und der Kaltenburg kurz vor dem Ziel bei Hürben konnten Zeugnisse der Besiedlung im Mittelalter bewundert werden. Auch Steinzeitmensch, Römer und Alemannen haben vielfältige Spuren hinterlassen.
Das Rucksackvesper wurde mit Blick auf die Galluskirche und das Schloss in Brenz eingenommen und eine Kaffeepause in Stetten ob Lontal samt Besuch bei der „Schwarzen Madonna“ in der dortigen Wallfahrtskirche gab neue Kraft für den restlichen Weg.









Nach rund 22 Kilometern erreichte die Gruppe müde das Ziel bei der Charlottenhöhle. Eine Einkehr im sehr empfehlenswerten „Schlosskeller“ in Giengen rundete einen schönen Wandertag ab.